x-tausendmalquer, 19. Juni 2011

Pressemitteilung
X-tausendmal quer
Sonntag, 19. Juni 2011

* AKW Brokdorf 24 Stunden blockiert
* "Es gibt keinen ungestörten AKW-Betrieb"

Nach 24 Stunden haben die Aktivistinnen und Aktivisten der Initiative X-tausendmal quer am Sonntagvormittag die Blockade des AKW Brokdorf beendet. Eon ließ dreimal Tore von der Polizei räumen, um die am vergangenen Mittwoch begonnenen Revisionsarbeiten im AKW weiterführen zu können - die Aktivisten kehrten jedes Mal zurück. Bis zu 250 Menschen hatten an der gewaltfreien Sitzblockade teilgenommen.

"So wenig, wie es einen störungsfreien AKW-Betrieb gibt, gibt es einen ungestörten AKW-Betrieb", sagte Luise Neumann-Cosel, Pressesprecherin von X-tausendmal quer. "Im AKW Brokdorf gab es seit 1986 bereits 210 meldepflichtige Ereignisse. Ein Super-GAU ist in jedem AKW jederzeit möglich. Deshalb versprechen wir: Wir werden keinen ungestörten AKW-Betrieb zulassen und weiterhin Zivilen Ungehorsam leisten."

Die Blockade des AKW Brokdorf war ursprünglich für Pfingsten geplant. "Um der lange angekündigten Blockade zu entgehen, hatte Eon die Revision um eine Woche nach hinten verschoben - viele kamen trotzdem nach Brokdorf", sagte Luise Neumann-Cosel. "Eon hat am Sonntagmorgen wegen uns einen Schichtwechsel vorgezogen - wir saßen trotzdem vor dem Tor. Diese Hartnäckigkeit der Anti-AKW-Bewegung sollten sich diejenigen vergegenwärtigen, die in den nächsten Wochen einem Weiterbetrieb der Atomkraftwerke bis ins Jahr 2022 zustimmen wollen."

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