Designer-Babys auf den Plan!

Leipzig – Der 5. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat gesprochen! Von einem Arzt wurden
Frauen nur jene Embryonen eingesetzt, die keinen Gendefekt hatten, die anderen… nicht. Kein Problem für den 5. Strafsenat des Bundesgerichtshofs. Gentests in Form von Voruntersuchungen zur Erkennung von Gendefekten bei Embryonen sind erlaubt. Verboten ist nur der Handel mit Embryonen oder deren Verwendung zu Forschungszwecken.

Also können Ärzte nun auch in Germany bei einer künstlichen Befruchtung mehrere Embryonen herstellen und diese mit Hilfe der Präimplantationsdiagnostik (PID) untersuchen.

So gibt es nicht nur den enormen Zufall, dass die sowieso schon so empfindliche Geschichte der gesamten Menschheit dazu geführt hat, dich jetzt hier im Mutterleib (oder in der Retorte, auch egal) heranreifen zu lassen. Es wird ein weiterer Eignungstest zwischengeschoben, den du zu bestehen hast: die PID! Dann kannst du dich „Designer-Baby“ nennen und deinen Geschwistern mittels Stammzellen aus der Nabelschnur gute Dienste als Ersatzteillager tun. Wenn nicht, dann war’s das, auch egal!

„Ich wäre lieber ein Designer-Baby“ –  unsere  UMFRAGE

Dieser Beitrag wurde unter designer-baby, genetisch verändert, pid, Präimplantationsdiagnostik abgelegt und mit , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s