Kopfpauschale – unsolidarischer Einheitsbeitrag ist erstmal vom Tisch!

Berlin – Ein beachtlicher Erfolg, der zum Teil Campact zu verdanken ist: Es war der massive öffentliche Aufschrei, der vorerst das Gesundheitssystem vor sozialem Ausverkauf bewahrt hat.

Zusammen mit der Dienstleistungsgewerkschaft Ver.di und einem breiten Bündnis aus Sozialverbänden, Patienten- und Ärzteorganisationen hat Campact seit Anfang 2010 gegen die Kopfpauschale mobilisiert. Flashmobs und Aktionen an den Orten, wo politische Entscheidungen getroffen wurden, einem weit gestreuten Online-Appell und letztendlich über 134.000 Unterzeichnern der Campact-Erklärung für ein solidarisches Gesundheitssystem demonstrierten die breite gesellschaftliche Ablehnung einer Kopfpauschale.

Gesundheitsminister Rösler weigerte sich bis heute, die Unterschriften entgegenzunehmen. Rösler will nun seine unsoziale Politik mit anderen Mitteln fortsetzen: Das erwartete Defizit der gesetzlichen Krankenkassen will er mit höheren Zusatzbeiträgen decken, die Praxisgebühr ausweiten.

Wenn nötig, wird Campact mit Aktionen nachlegen.

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