Anhebung der Kosten der Unterkunft erforderlich

Schöneberg – Dr. Sibyll Klotz, Stadträtin für Gesundheit, Soziales, Stadtentwicklung, hält es auch aus Tempelhof-Schöneberger Sicht für dringend erforderlich, dass der Senat die seit 2005 (mit Ausnahme von 1-Personen-Bedarfsgemeinschaften) nicht mehr erhöhten Kosten der Unterkunft und die Heizkosten den deutlich gestiegenen Mieten in Berlin angleicht. Immer mehr Menschen, die Leistungen der Jobcenter erhalten, können mit den zugestandenen Kosten der Unterkunft ihre Miete nicht mehr bezahlen.

Berlinweit überschreitet mittlerweile jede dritte Bedarfsgemeinschaft die Richtwerte.

Besonders alarmierend ist die Zahl der „Festsetzungen“, also der Fälle, in denen die Miete die AV Wohnen überschreitet und deshalb „festgesetzt“ wird. Die Differenz zwischen der realen Miete und dem Betrag, den das Jobcenter zahlt, sparen sich die betroffenen Menschen oft „vom Munde ab“, also vom eigenen Existenzminimum oder dem ihrer Kinder, wenn sie keine anderen Möglichkeiten haben. In Tempelhof-Schöneberg betraf dies im Jahr 2011 3.691 Fälle, also 44% aller über dem Richtwert liegenden Bedarfsgemeinschaften im Bezirk.

Deshalb wird der Senat auch zu einer zeitnahen Neuregelung der Kosten der Unterkunft im Land Berlin aufgefordert, die sich am Berliner Mietspiegel orientiert, eine regelmäßige Anpassung an die reale Miet- und Betriebskostenentwicklung vorsieht, einen Neuvermietungszuschlag beinhaltet und einen Klimabonus berücksichtigt. Außerdem soll die Neuregelung rechtssicher sein und festlegen, ab wann ein Energie- und Wasserverbrauch unwirtschaftlich ist und deshalb deren Kosten nicht mehr erstattungsfähig sind.

Quelle: Oliver Schulz Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg von Berlin

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Über 170.000 Unterschriften für Tacheles

… sollten nichts nützen?
Um sich endlich seitens unserer Regierenden lange überfälliges und sauer verdientes Gehör zu verschaffen, ließen sich am 21. März 2012 tausende Unterschriften vor dem Roten Rathaus an eine Wäscheleine hängen.

fotos © annette blum
Am 22. März stand dann das im amtsdeutschen Polizeiticker:
“Im Rahmen der Amtshilfe war heute die Polizei ab 12 Uhr im Kunsthaus „Tacheles“ in der Oranienburger Straße tätig. Die 12 Beamten hatten die Maßnahmen eines Gerichtsvollziehers unterstützt, der einen Beschluss zu vollstrecken hatte, aber zunächst Nutzungsfragen klären musste. Fünf Personen wollten ihm ihre Personalien nicht nennen, worauf die Polizisten die Identitätsfeststellung übernahmen. Die Maßnahmen des Gerichtsvollziehers waren gegen 15 Uhr beendet.
Als eine Frau kurz nach 16 Uhr das Gebäude betreten hatte, der Sicherheitsdienst des Eigentümers das aber unterbinden wollte, kam es zu Rangeleien. Auf das Einschreiten der Polizei reagierte die 22-Jährige mit Widerstandshandlungen und wurde vorläufig festgenommen. In der Folge erstattete sie drei Anzeigen wegen Körperverletzung gegen Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes, der seinerseits die Frau wegen Körperverletzung anzeigte. Die Polizei eröffnete Verfahren wegen Widerstands und Landfriedensbruchs gegen die 22-Jährige.
Nachdem sich auf dem Gehweg vor dem Grundstück mindestens 100 Personen eingefunden hatten, forderten die Polizisten vorsorglich Unterstützungskräfte an, um die noch anstehenden Maßnahmen, sicher beenden zu können. Gegen 17 Uhr 40 wurde eine Spontanversammlung angemeldet.”

Kein Kommentar!?


 
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Situation der Regensburger Flüchtlinge unerträglich

SDS Regensburg fordert Abschaffung des Asylbewerberleistungsgesetzes … weiter

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Bilder vom 3. März 2012: Kein Rassismus in Neukölln!

TSCHÖ “po dtschland” ;)

all photos by annette blum

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Kein Rassismus gegen Roma

Demonstration am Samstag, 3. März 2012, 15:00 Uhr, Rathaus Berlin-Neukölln

weiter zum Text

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Neonazis in Dresden?

© annette blum:

 

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© Annette Blum

Massive Drohgebärden gegen Atomkraftgegner in Kassel – Hessischer Staatsschutz ermittelt wegen Aktions-Training

Gewaltfrei und ungehorsam gegen Castor und Atomkraft -  x-tausendmal quer

4. November 2011 – Behörden und Medien versuchen in Kassel, ein Castor-Blockade-Training zu verhindern. Die örtliche Initiative „Anti-Atom-Spaziergang Kassel“ und die bundesweite Anti-Atom-Initiative X-tausendmal quer hatten das Training, bei dem es vor allem darum geht, auch in Stresssituationen gewaltfrei zu handeln, für den 13. November in der Kasseler Jean-Paul-Schule angekündigt. Daraufhin wurden die Initiatoren und die waldorfpädagogisch ausgerichtete Schule massiv unter Druck gesetzt, das Blockade-Training abzusagen… weiter

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